Inkontinenz: Therapie statt Tabu


Viele Frauen betroffen
Inkontinenz: Therapie statt Tabu
mauritius images / Westend61 / Michela Ravasio

Husten, Hüpfen oder Heben? Alltägliches genügt, damit bei einer Belastungsinkontinenz unwillkürlich Urin abgeht. Obwohl viele Frauen davon betroffen sind, ist das Thema noch immer schambehaftet.

15 Prozent der Frauen in Deutschland betroffen

Im Leben einer Frau gibt es viele Ereignisse, die den Beckenboden belasten. Dazu zählen zum Beispiel Schwangerschaft und Geburt, aber auch die Hormonumstellung in den Wechseljahren. Verliert der Beckenboden dadurch seine Stabilität, kann es zu Harninkontinenz oder auch Stuhlinkontinenz kommen. Dieses Problem ist weit verbreitet: Bei immerhin 15 Prozent der Frauen in Deutschland geht immer wieder unwillkürlich Urin ab. Im Alltag kann das stark belastend sein. Dennoch scheuen viele Frauen den Gang zur Ärzt*in – etwa weil sie sich schämen oder glauben, dass sich dagegen sowieso nichts machen lässt.

Von Physiotherapie bis Pessar

Der Berufsverband der Frauenärzte möchte betroffene Frauen dazu ermutigen, sich ärztliche Hilfe zu suchen. Denn es gibt durchaus Möglichkeiten, die Inkontinenz zu behandeln. In der Regel gehen die Ärzt*innen dabei stufenweise vor:

  • Diagnose stellen, um die genaue Ursache für die Inkontinenz herauszufinden
  • Physiotherapie, um die Muskeln des Beckenbodens zu stärken
  • Biofeedback und Elektrostimulation, um die Funktion des Beckenbodens zu verbessern
  • Pessare zum Einführen in die Vagina zur mechanischen Unterstützung
  • Operation als letztes Mittel, wenn andere Methoden nicht wirken.

Frauen mit Inkontinenz müssen also durchaus nicht still leiden. In der Regel gibt es Möglichkeiten, die Lebensqualität durch gezielte Maßnahmen spürbar zu verbessern. 

Quelle: Frauenärzte im Netz


News

Sport gegen Depression?
Sport gegen Depression?

Bewegung scheint zu helfen

Viele kennen es aus dem Alltag: Nach dem Sport kommt man auf bessere Gedanken. Doch funktioniert das auch bei Depressionen?   mehr

Gichttherapie schützt das Herz
Gichttherapie schützt das Herz

Runter mit der Harnsäure!

Wer seine Gicht-Medikamente regelmäßig einnimmt, profitiert doppelt. Denn niedrige Harnsäurewerte schützen nicht nur vor einem schmerzhaften Gichtanfall. Auch die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt dadurch.   mehr

Hormon und Kuscheln heilt Wunden
Hormon und Kuscheln heilt Wunden

Liebe ist die beste Medizin

Bisher werden Verletzungen mit Verbänden oder Wundspray behandelt. Steht demnächst vielleicht auch Oxytocin plus Kuscheln auf dem Rezept? Die Kombination soll Wunden schneller heilen lassen.   mehr

Länger leben mit grünem Tee?
Frau in mittleren Jahren gießt sich Tee aus einer Kanne ein. Teetrinken hat einen guten Ruf für die Gesundheit.

Eher geringer Effekt nachweisbar

Grünem Tee wird schon lange eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt - bei Darmerkrankungen, gegen Alzheimer, Krebs, oder ganz besonders gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber  ist an dem Gesundheitsmythos wirklich etwas dran?   mehr

Dellwarzen den Garaus machen
Dellwarzen den Garaus machen

Nicht immer nur kosmetisch störend

Dellwarzen sind klein und relativ unscheinbar – und verschwinden früher oder später von selbst wieder. In manchen Fällen sollten sie jedoch behandelt werden. Je nachdem, wo sie sitzen, ist das auch als Selbsttherapie möglich.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Agricola-Apotheke
Inhaberin Constanze von Hünefeld
Telefon 03763/7 78 90
Fax 03763/77 89 22
E-Mail info@apotheke-gc.de